Auch heute verlief der Flug ohne Zwischenfälle, sodass wir unsere Crew gegen 12:30 wieder in Bordeaux begrüßen durften.


Auch heute verlief der Flug ohne Zwischenfälle, sodass wir unsere Crew gegen 12:30 wieder in Bordeaux begrüßen durften.


So, auch heute ist die Zero G wieder absolut on time gegen 9:12 Uhr mit unserer Crew bestehend aus André, Daniel II, Florian und Wojciech in den Himmel gestiegen. Und das obwohl bei den Vorbereitungen noch ein Problem mit dem RF-Generator festgestellt wurden, sodass wir in den letzten Minuten vor dem Schließen der Türen noch ein USB-Kabel tauschen mussten.
Hoffen wir, dass während dem Flug alles gut geht.




Auch aus dem gestrigen Flug konnte schon gelernt werden. So gibt es mit dem neuen Generator wieder einen größeren Void (staubfreien Bereich) im Plasma, der vom alten Generator unterdrückt werden konnte. Woran das liegt gilt es nun herauszufinden. Überraschend für die Crew war auch das Verhalten einer neuen Go-Pro, die bei Flug mit an Bord war. Während die Bodentests mit der Kamera alle erfolgreich waren, fiel unseren Parabonauten irgendwann auf, dass diese sich während des Fluges ständig selbst abschaltete. Nach einigen Rätsel wurde der Grund dafür gefunden: Die Go-Pro hat ein internes Sicherungssystem für versehentliches Loslassen, das sie abschaltet, wenn ein Fallen der Kamera registriert wird. Für unsere Zwecke natürlich hinderlich. Mal sehen, ob man das deaktivieren kann.
Ansonsten geht es heute inhaltlich weiter mit der Untersuchung von aktiven Partikel. Heute haben sie eine Goldbeschichtung, gestern war es Silber.
Auch heute geht es wieder über den Atlantik, sodass wir die Crew gegen 12:15 Uhr zurückerwarten.

Unsere Parabonauten sind gegen 12:18 gelandet und nun wieder zurück.
Jetzt geht es ans Kalibrieren und Back Ups machen.


Nachtrag: Obige Plots stimmen so natürlich nicht ganz, zur Erklärung siehe hier.
Nachdem uns am Sonntag das Wetter ja einen Strich durch unsere Bordeaux-Pläne gemacht hat, konnten wir diese dann am Montag erfolgreich umsetzen und mit Pizza und Café Gourmand bei Simeone so richtig in diese Kampagne starten. Während ein Teil der Gruppe danach direkt wieder Richtung Hotel aufbrach, besuchten die anderen den Spiegel und nutzten die Gelegenheit eines Rummels, um sich Bordeaux aus erhöhter Position anzusehen.




Am Dienstag wurde das Experiment dann wie geplant geboarded und bereits am Mittag konnte es in Betrieb genommen werden.
Da unsere Kollegen aus Mittweida erst am Donnerstag anreisen würden, war nicht ganz klar, ob es deren Jetson (Computer) rechtzeitig zu Review am Freitag aufs Experiment schaffen würde. Daher wurde er kurzerhand per Kurier verschickt, kam Mittwochmorgen an und konnte direkt verbaut werden.
Da die Novespace seit Neuestem die Möglichkeit bietet, während des Fluges Daten wie Beschleunigung, Temperatur, Parabelnummer etc. direkt zu streamen, wurde auch noch ein kleines Programm entwickelt, um von diesem Angebot direkt Gebrauch zu machen.







Ansonsten verlief die Woche sehr routiniert. Mittags ging es zum 48, (ach ne das heißt ja jetzt „Délices de l’Auberge“, noch eine Neuerung) und abends wurden diverse Restaurants in der Gegend besucht. Erwähnenswert ist dabei wohl das Oceanic, ein Buffet-Restaurant, das dem Begriff Fresstempel wirklich alle Ehre macht und in dieser Hinsicht sogar das alte ÔPANDA in den Schatten stellt. Da war der 20 minütige Fußweg, teils über einen Trampelpfand entlang der Hauptstraße, für die Verdauung sicherlich ganz hilfreich.



Auch die Kollegen sind dann am Donnerstag (Jan) bzw. aufgrund einer Flugstreichung Freitag (Florian) erfolgreich zum Team dazugestoßen.
Der Countdown zeigt es an, heute gibt es den ersten Flug dieser Kampagne. Und wir können bestätigen, dass unsere Crew bestehend aus André, Christina, Daniel (II) und Jan gegen 9:15 erfolgreich abgehoben ist. Die Parabeln werden über dem Atlantik stattfinden und der Flug kann wie gewohnt auf flightradar24 verfolgt werden. Dazu nochmal der Hinweis: Die Flugzeugkennung hat sich geändert und lautet jetzt:
F-HNOV.




Eine Veränderung, die sich bereits im letzten Jahr angekündigt hatte, können wir nun auf dieser Kampagne in voller Blüte bestaunen und auch benutzen. Denn was letztes Jahr noch Baustelle war, ist nun fertig und wie im Bild zu sehen (wird nachgeliefert), hat die Novespace nun einiges Neues zu bieten.
Da wäre zunächst ein mal der neue Parkplatz, wo früher mal freie grüne Wiese war. Sieht toll aus, macht das Parken aber (zumindest mit unserem großen Mietwagen) nicht unbedingt leichter. (An dieser Stelle zollt der Autor den Fahrern der Gruppe seinen Respekt).
Wenn man es dann am Security Guard hinterm Tor vorbei geschafft hat, kommt man in den neuen Empfangsbereich, der neben sehr bequemen Flugzeugsitzen zum Zeit vertrödeln auch einen schicken neuen Tresen hat. Dessen Highlight ist ein kleines schwebendes Modell des Saturn, das bereits von diversen Mitglieder aus der AG zum Absturz gebracht wurde.

Neben dem Tresen führt eine Treppe in einem neuen Anbau in die Küche im ersten Stock, die natürlich auch Mandy beherbergt. Obwohl klar zu sehen, führt die Gewöhnung an das alte Gebäude immer noch dazu, dass einige von uns regelmäßig auf dem Weg zur Kaffeepause erst mal den falschen bzw. wesentlich längeren Weg einschlagen, um dann nach einigen Metern kopfschüttelnd und lachend wieder umzudrehen.
Auch der Workshop ist seitlich erweitert worden und beherbergt neben weiterem Platz für die Vorbereitung von Experimenten nun auch eine neues Labor und den Abstellraum für diverse Chemikalien.
Das führt dazu, dass man insgesamt mehr Platz hat und das finden wir gut.

Die für euch als geneigte Leser dieses Blogs und minütliche Verfolger der Flüge aber sicherlich wichtigste Änderung, ist die der Flugzeugkennung.
Ja ihr lest richtig: die Zeiten der F-WNOV sind vorbei, die Air Zero G trägt nun die Kennung F-HNOV. Und nein uns wurde bestätigt, dass es sich hierbei nicht um einen Tippfehler handelt, wie wir zunächst vermutet haben.
