Ob der heutige Flugtag wohl die Rache dafür war, dass bisher alles so reibungslos geklappt hat? Ein bisschen knifflig war’s heute jedenfalls für unsere Crew (Christina, Wojciech und Stefan).

Zuerst haben wir auf unseren Erfahrungen von gestern aufbauend einige Messungen noch vertieft. Vor allem ging es hier darum, die Partikelladung durch Einfügen von mehr oder weniger langen „Alles aus“-Zeiten in die Elektrodenansteuerung zu beeinflussen. Hierzu hatten wir bei einer früheren PFC schon ein paar Parabeln aufgewendet, aber noch keine eindeutigen Ergebnisse erhalten. Die heutigen Messungen dazu haben erst einmal funktioniert, alles Weitere muss die Auswertung zeigen.
In der zweiten Flughälfte wollten wir aktive Teilchen bei verschiedenen Laserleistungen aufnehmen, wodurch sich – so die Erwartung – unterschiedliche Aktivitätslevel ergeben sollten. Wir hatten allerdings massive Probleme, eine schöne, voidfreie Staubwolke hinzubekommen. Ursache war vermutlich eine Kombination aus einem ungewohnten Elektrodenabstand (da die untere Elektrode seit gestern klemmt…) mit den falschen RF-Setpoints. Als wir dann ein schönes System hatten, stieg wenige Parabeln später wieder mal der Digitalcontroller aus, sodass wir die Dispenser nicht mehr betätigen konnten. Ein Softwareneustart reichte aus, um dieses Problem zu lösen. Dennoch blieben nur noch ein paar Parabeln, um alle Laser-Settings einmal durchzuspielen. Dazu kam, dass eines unserer Teammitglieder nach gut 20 Parabeln ausfiel, wodurch es dann nochmal ein bisschen stressiger wurde. Grundsätzlich haben wir dennoch alles im Kasten. Viele Messungen haben wir aber nur genau einmal gemacht, sodass wir morgen versuchen wollen, diese zu wiederholen.
































