Tja, kurz fühlte sich die zweite Woche wieder mal an. Während das Experiment sich schon wieder auf dem LKW Richtung Greifswald befindet, hier noch die Grundinfos zum heutigen Flug.

Technisch lief es für unsere Crew André, Baldo und Stefan ziemlich gut. Zunächst haben wir einige Messungen gemacht, bei denen zwischen einem „klassischen“ System mit Void und einer voidfreien Staubwolke umgeschaltet wurde. Anhand diser Daten wollen wir die jeweilige Struktur der Staubwolke untersuchen und evtl. auch einen Einblick in die Dynamik beim Umschalten erhalten.
Wie angekündigt wollten wir dann die Messungen an aktiven Teilchen von gestern wiederholen, um ein paar mehr Datenpunkte zu bekommen. Doch leider stellte sich der entsprechende Dispenser quer und auch x-maliges Schütteln brachte kaum Staub in die Kammer.
So haben wir dann recht schnell zum dritten Teil unseres Programms gewechselt, und zwar Gemischen aus beschichteten und normalen, unbeschichteten MF-Partikeln. Wir hatten einen Dispenser mit dem entsprechenden Gemisch vorbereitet und dieser funktionierte auch sehr gut. Am Ende waren wir froh, für diesen Teil ein paar mehr Parabeln nutzen zu können. Denn durch das (gewollt) schwache Confinement in der Zyflex-Kammer wirken sich bereits kleine Rest-Gravitationskräfte stark aus und so wurde die Staubwolke ziemlich durchgeschüttelt. Wir waren also nicht böse, die meisten dieser Messungen mehrfach wiederholen zu können. Nun hoffen wir, dass wir genug ruhige, auswertbare Abschnitte aufgenommen haben.

