{"id":2075,"date":"2024-09-26T16:14:58","date_gmt":"2024-09-26T14:14:58","guid":{"rendered":"https:\/\/zerog.physik.uni-greifswald.de\/?p=2075"},"modified":"2024-09-27T09:27:23","modified_gmt":"2024-09-27T07:27:23","slug":"flugtag-3-mit-ueberraschungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zerog.physik.uni-greifswald.de\/?p=2075","title":{"rendered":"Flugtag 3 &#8211; mit \u00dcberraschungen"},"content":{"rendered":"\n<p>Dann will ich mal versuchen, die letzten Kampagnentage hier ein wenig aufzuarbeiten. Entschuldigt, dass der Blog zu kurz gekommen ist. Aber wie ihr sehen werdet, hatten wir einiges um die Ohren. Dar\u00fcberhinaus war es nicht hilfreich, dass unser Haupt-Blogbeauftragter (also ich) krankheitsbedingt ausgefallen ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuerst hatte unsere Flugcrew bestehend aus Andr\u00e9, Christina, Daniel I und Jan einen sch\u00f6nen Flug \u00fcber dem Atlantik. Mit dabei war diesmal erneut der zwecks &#8222;Langzeit&#8220;-Test seit dem Vortag nicht angetastete MSD (Multi-Stage-Dispenser, danke Michael!). Funktioniert hat er im Flug bis zum Schluss gut. Jetzt sind wir gespannt, wie die Siebe aussehen. Bei einem Vortest im Labor haben wir es durch extremes Sch\u00fctteln geschafft, die inneren Siebe regelrecht zu zermahlen, w\u00e4hrend dem vorderen Sieb von au\u00dfen nichts anzusehen war. Wie sich das Ganze im Flug und mit sinnvollem Sch\u00fctteln verh\u00e4lt, werden wir also beim Zerlegen erst noch sehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus wissenschaftlicher Sicht viel interessanter ist allerdings die F\u00fcllung der anderen beiden Dispenser. Hier hatten wir n\u00e4mlich metallbeschichtete Partikel an Bord. Aufgrund von Inhomogenit\u00e4ten der Beschichtung entwickeln diese Partikel einen eigenen Antrieb, wenn sie von einem Laser beleuchtet werden. Vorher haben wir im Labor bereits zweidimensionale Cluster aus diesen aktiven Partikeln untersucht. Nun wollten wir es wissen und haben das erste dreidimensionale aktive staubige Plasma erzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>In der ersten H\u00e4lfte des Fluges konnten hier wirklich schicke Daten aufgenommen werden. Sp\u00e4ter stieg wieder der Digitalcontroller aus, sodass in der zweiten Flugh\u00e4lfte ein paar Parabeln verloren gingen. Au\u00dferdem hat das Pulsen des RF-Generators nicht mehr so recht funktioniert, weshalb es nur noch Systeme mit gro\u00dfem Void zu sehen gab. Wir sind auf die Daten sehr gespannt, die bisher noch unangetastet im Labor liegen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"735\" height=\"542\" src=\"https:\/\/zerog.physik.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/route-ft3.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-2078\" srcset=\"https:\/\/zerog.physik.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/route-ft3.png 735w, https:\/\/zerog.physik.uni-greifswald.de\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/route-ft3-300x221.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Route vom dritten Flugtag. Das obligatorische Crew-Foto existiert auch auf irgendeiner Speicherkarte und wird nachgereicht.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>&#8230;Denn in Bordeaux erreichte uns zwischenzeitlich die Nachricht, dass unser Datengrab-Server im Rechenzentrum abgeschaltet werden musste. Ja, hart abgeschaltet&#8230; An ein Wiederhochfahren und Bestandsaufnahme, ob alle Daten noch intakt sind, wollen wir uns erst n\u00e4chste Woche mit dann hoffentlich wieder vollst\u00e4ndigem Team wagen &#8211; inzwischen hat es n\u00e4mlich noch weitere Ausf\u00e4lle durch Krankheit gegeben.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch zur\u00fcck zum dritten Flugtag oder, genauer gesagt, diesmal zu unserer Ground Crew. Die wollte n\u00e4mlich vormittags den Transporter, den wir die zwei Wochen \u00fcber beim Hotel abgestellt hatten, zur Novespace holen. Beim Versuch loszufahren beschwerte dieser sich \u00fcber eine nicht geschlossene T\u00fcr. Vorne ist es schonmal nicht &#8211; also hinten schauen. Huch, die Heckt\u00fcr steht ja wirklich einen Spalt auf! Und da war doch auch mal ein Schloss?!? Tja, da ist tats\u00e4chlich unser (zum Gl\u00fcck leerer) Transporter aufgebrochen worden. Es folgte ein l\u00e4ngeres Telefonat mit der Autovermietung und nachmittags ein Trip zu zwei Polizeiwachen, um das Ganze aufnehmen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das eigentliche Problem war aber nat\u00fcrlich: Was n\u00fctzt uns ein nicht abschlie\u00dfbares Fahrzeug f\u00fcr die zweit\u00e4gige R\u00fcckfahrt? Einen gleichwertigen Ersatzwagen in Merignac zu bekommen, schien aussichtslos. Also wurde die Heckt\u00fcr von innen verrammelt und verzurrt und der \u00d6ffnungsmechanismus abgeklemmt. Nachteil: Einladen nur noch durch die Seitent\u00fcr m\u00f6glich. Wie das aussah, das erfahrt ihr in einem weiteren Beitrag. \ud83d\ude09<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dann will ich mal versuchen, die letzten Kampagnentage hier ein wenig aufzuarbeiten. Entschuldigt, dass der Blog zu kurz gekommen ist. Aber wie ihr sehen werdet, hatten wir einiges um die Ohren. 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