{"id":428,"date":"2016-11-04T12:59:36","date_gmt":"2016-11-04T11:59:36","guid":{"rendered":"http:\/\/zerog.physik.uni-greifswald.de\/?page_id=428"},"modified":"2023-05-11T16:04:12","modified_gmt":"2023-05-11T14:04:12","slug":"ablauf-einer-pfc","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zerog.physik.uni-greifswald.de\/?page_id=428","title":{"rendered":"Ablauf einer Kampagne"},"content":{"rendered":"\n<p>An diversen Stellen im Blog ist von Pack- und Flugwochen sowie verschiedenen Abl\u00e4ufen die Rede, was f\u00fcr nicht-Eingefleischte vermutlich reichlich verwirrend ist. Und wof\u00fcr steht eigentlich dieses omin\u00f6se PFC?<\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst muss man wissen, dass unsere Experimente in Form von Messkampagnen stattfinden. Diese werden regelm\u00e4\u00dfig von der franz\u00f6sischen Firma <a href=\"https:\/\/www.airzerog.com\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Novespace<\/a> durchgef\u00fchrt und typischerweise einmal im Jahr sind wir dabei. Die Kampagnen finden in Bordeaux-Merignac &#8211; oder, wenn gerade Pandemie ist, auch mal in Paderborn &#8211; statt. Das PFC steht dabei f\u00fcr <strong>P<\/strong>arabolic <strong>F<\/strong>light <strong>C<\/strong>ampaign und bezeichnet nichts weiter als eine Kampagne. W\u00e4hrend die eigentliche Kampagne vor Ort zwei Wochen dauert, beginnt die Arbeit nat\u00fcrlich bereits viel eher.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Vorbereitung<\/h3>\n\n\n\n<p>Die Vorbereitung beginnt irgendwann zwischen der vorangegangenen Kampagne und etwa einem halben Jahr vor der Kampagne. Sie bedeutet f\u00fcr alle Beteiligten viel Papierkram (vom Antrag bis hin zu einer detaillierten Dokumentation). Au\u00dferdem werden nat\u00fcrlich die geplanten \u00c4nderungen und Umbauten f\u00fcr neue Experimente vorgenommen. Da vor Ort nicht mehr viel Zeit f\u00fcr Fehlersuche bleibt, wird das Experiment auf Herz und Nieren gestestet, um eine m\u00f6glichst einwandfreie Funktion sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Packwoche<\/h3>\n\n\n\n<p>Jetzt wird das Experiment versandfertig gemacht. Alle Experimentteile m\u00fcssen mit dem Hubwagen transportierbar sein, um per LKW-Fracht nach Bordeaux zu kommen. Am Ende der Packwoche wird das Experiment von einer Spedition abgeholt. \u00dcbrigens ist diese Sendung ein Direkttransport Greifswald-Merignac &#8211; damit verhindert man n\u00e4chtelanges Herumstehen des Experimentes auf irgendwelchen G\u00fcterbahnh\u00f6fen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Merignac &#8211; Woche 1<\/h3>\n\n\n\n<p>Am Montag der Vorbereitungswoche nehmen wir das Experiment in Bordeaux-Merignac in Empfang. Jetzt wird es gereinigt, gepr\u00fcft und schlie\u00dflich an Board des Fliegers gebracht. Dann wird alles verkabelt, justiert, kalibriert und erneut bis ins Detail getestet. Es finden au\u00dferdem verschiedene Sicherheits-Begutachtungen statt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Merignac &#8211; Woche 2<\/h3>\n\n\n\n<p>Jetzt wird&#8217;s spannend. Am Dienstagmorgen der Flugwoche startet in der Regel der erste Flug. Mittags kommt der Flieger wieder zur\u00fcck und im Anschluss m\u00fcssen die aufgenommenen Messdaten gesichert und das Experiment schon wieder f\u00fcr den n\u00e4chsten Flug bereitgemacht werden. In der Regel gibt es drei aufeinanderfolgende Flugtage pro Kampagne, also Dienstag, Mittwoch und Donnerstag. Nach dem letzten Flug wird sofort damit begonnen, das Experiment aus dem Flieger auszubauen und wieder transportfertig zu machen. Am Freitag ist dann bereits alles vorbei und wir machen uns auf den R\u00fcckweg.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An diversen Stellen im Blog ist von Pack- und Flugwochen sowie verschiedenen Abl\u00e4ufen die Rede, was f\u00fcr nicht-Eingefleischte vermutlich reichlich verwirrend ist. Und wof\u00fcr steht eigentlich dieses omin\u00f6se PFC? Zun\u00e4chst muss man wissen, dass unsere Experimente in Form von Messkampagnen stattfinden. 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